Mai 23 2008

Die Schöpfung v.1

Tag: GeschichtenAngro Muftuoglu @ 3:33 am

Am Anfang war das Nichts, eine gähnende Leere.
Das Nichts war die Vollkommenheit des Moments.
Doch dann, entzündete sich das Feuer.
Kein Zorn hat sich das Nichts auf sich gezogen,
doch das Feuer begann zu wüten.
Es begann den Raum zu erschüttern
und das Nichts zitterte.

Es bildete sich ein grosse Blase von Unvollkommenheit,
wie das Feuer war es voller falscher Versprechungen.
Alles zehrte an den Regeln, um neue erschaffen zu können.
Doch ohne Kampf würde sich nichts ergeben.
Die Blase riss an allen Riemen,
versuchte sich aufzubäumen,
doch lange Dauer konnte das Nichts es enthalten.
Nach langem Kampfe einigte man sich.

Das Feuer und das Nichts sollten nebeneinander existieren.
Doch das Feuer hatte das Nichts betrogen,
sobald das Feuer die gewollte Freiheit erreicht hatte,
platzte die Blase und brachte Unordnung.
Die Allgegenwärtigkeit wurde zerrissen und rannte in alle Richtungen.
Die Körper die entstanden nannte man das Sein,
und ihrer Trieb war das Sein.

Das Sein war jedoch so wie ihr Erschaffer das Feuer,
auch war es nicht Freund mit dem Nichts.
Es erstrebte das Licht und die Ewigkeit,
so schor es dem Nichts und dem Feuer ab.
Obwohl es noch mehr dem Nichts verwandt war als dem Feuer,
war es mächtiger als das Feuer..
So entschloss sich das Feuer, dessen Geburt es dem Nichts verdankt,
sich im Ursprung zur Ruhe setzte und alles nur noch beobachtete.

Nun, stand der Ursprung, das Nichts, dem Sein gegenüber.
Der Krieg tobte mehrere Jahrhunderte lang und wird noch lange nicht vorüber sein.

Sorry, ich bin very drunky. Aber how ever. Vielleicht werde ich noch „Die Schöpfung v.2“ schreiben.


Mai 20 2008

Phantom

Tag: Keine AhnungAngro Muftuoglu @ 1:34 am

Bin nicht der, der ich sein sollte. Bin nicht derjenige, den meine Eltern, Familie, Freunde, Freundinnen und Andere erwartet haben. Bin nicht der, den ich sein will. Bin ich einfach nicht.

Ich bemühe mich doch. Aber ich kann nicht anders. Ich kann nicht die Erwartungen erfüllen, die an mich gestellt werden. Kann nichts erfüllen. Jeden Morgen an dem ich erwache, hoffe ich mich selbst nicht zu enttäuschen. Jeden Morgen, hoffe ich dass wieder Abend ist.

Aber zu Glück habe ich Eltern, Familie, Freunde, Freundinnen und Andere. Deren Lachen bringt mir Glück und Frieden. Deren Glückseligkeit und Erfolg bleibt meine Hoffnung an das Leben, der Anstoss an das Rad der Zeit. Sie sind diejenigen, die mein Leben verflechten, zu einem undurchdringbaren Spinnennetz. Diese Personen sind die Traumfänger, die die Albträume von mir abhalten. Sie schenken mir Zeit und Raum um mich zu entfalten. Sie unterstützen mich und tragen mich. Sie sind immer für mich da.

Auch wenn meine Person mit der Realität kaum in Berührung kommt. Ich bin das Gespenst der verrotteten, heutigen Gesellschaft. Ich bin das Phantom der nie gespielten Oper.


Mai 16 2008

Raum und Zeit

Tag: PoesieAngro Muftuoglu @ 1:48 am

Weiter als die Unendlichkeit,
ist die Strecke vom Anfang zum Ende.
Sie endet mit der Ewigkeit,
und erfährt eine totale Wende.

Raum und Zeit sei zu erforschen,
zerreissen wird die Unbändigkeit.
das Chaos wird dann herrschen,
verzerren unser Besändigkeit.

Was werden wir bloss erfahren,
wenn wir es endlich bemerken.
Dann wird es uns gehen wie den Barbaren,
unsere Dummheit wird sich verstärken.

Zu erkennen das wir so klein sind,
macht uns kleiner als wir empfinden.
Unser Glaube machte uns Blind,
wir werden im Stolz erblinden.


Apr 15 2008

Der Hoppelhase und seine Aufgaben

Tag: GeschichtenAngro Muftuoglu @ 10:13 pm

Es war einmal vor nicht all zu langer Zeit. Um ehrlich zu sein, es war gestern.

Da hoppelte ein Hase über die Strassen und Felder der Welt. Es war ein ganz süsser Hase. So einer mit hinunterhängenden Ohren und einen weissen kuschelweichen Buschel am Hintern. Wenn er jemand anschaute, so schmoltz man nur so dahin. So süss der Hase auch war, er war immer am hoppeln. Er hatte keine Zeit. Keine Zeit zu warten, schlafen, essen, reden oder sonst was. Er konnte nur hoppeln.

Dies hatte natürlich auch seinen Grund. Der Hase hatte so viel zu tun, dass er immer gestresst war. So hoppelte er aber nicht von einer Arbeit zur anderen. Nein, er hoppelte vor der Arbeit davon. Den der Berg der Arbeit, die ihn verfolgte, wurde mit jedem Tag grösser. So musste auch immer schneller hoppeln, wenn er nur die Spitze des Arbeitsberges am am Horizont hinter seinem Rücken sehen wollte. So wurde er immer schneller und schneller. Er wurde so schnell, dass man kaum noch sehen konnte und irgendwann löste er und der Arbeitsberg selbst in die Unsichtbarkeit auf.

Jetzt frage dich, warum denkt der Mensch immer wieder an die Aufgaben, die er zu erledigen hat und hat dann ein schlechtes Gewissen wenn er es nicht tut? Nun, es ist der Wind, der der Hase und seine Aufgaben erzeugen und dich immer wieder erinnern. Dass davonrennen, doch nichts bringt.


Apr 09 2008

Zeit

Tag: PoesieAngro Muftuoglu @ 3:26 pm

Zeit ist der Sand zwischen unseren Händen,
er fällt in die Leere der Vergangenheit,
er verliert sich in vielen leeren Bänden,
er verfliegt im Winde der Freiheit.

Zeit ist das Schmiermittel des Lebens,
es lässt die Räder sich drehen,
es ist der Fluss des Überlebens,
es schmiert der Gang vom Ergehen.

Zeit ist das Mass ohne Zoll,
es misst jedoch nur zergangenes,
ist doch für alle bedeutungsvoll,
und wir glauben es ist was Aufgezogenes.

Zeit ist die Zukunft und Gegenwart,
doch nur die Vergangenheit wird ihr gerecht,
denn bei dieser wird nichts ausgespart,
und niemand versteht ihr Drahtgeflecht.