Feb 28 2008

Jugendliche und Alkohol

Tag: Gelaber in der ÖffentlichkeitAngro Muftuoglu @ 4:49 pm

Wieder einmal wird über den Alkoholmissbrauch diskutiert und natürlich kann freut sich auch die Politik, sie hat wieder ein Thema für einen allfälligen Wahlkampf.

So wird momentan wieder über den Missbrauch von Alkohol von Jugendlichen diskutiert, so sollen jeden Tag fünf jugendliche Rauschtrinker ins Spital eingeliefert werden, die Dunkelziffern sollen sogar noch um einiges höher sein. => Siehe News.ch. Leider kenne ich auch schon die Reaktion der Behörden. Erste Schritte lassen sich in Chur erkennen, wo der Alkoholkonsum in freien Räumen ab 01:00 nicht mehr gestattet ist. Mit dieser Massnahme, will man die Stadt befrieden, wo besoffene Jugendliche immer wieder für Ärger sorgten. Nun, klar, mit dieser Massnahme wurde wieder einmal total ist blaue geschossen.

  1. Wieso sind diese Jugendlichen um diese Zeit auf der Strasse?
  2. Wieso betrinken sich die Jugendlichen so masslos?
  3. Woher kriegen die Jugendlichen den Alkohol?

Ich bin der Meinung, dass dieses Problem nicht mit Gesetzten bereinigt werden kann, denn solange die Eltern ihre Kinder nicht erziehen können und die Erwachsenen den Jugendlichen den Zugang zu Alkohol, vor allem viel Alkohol, ermöglichen, bleibt alles beim Alten.

Vielleicht sind es doch die Erwachsenen, die ein schlechtes Beispiel abgeben. Zu jedem Essen ein Glas (oder zwei, drei) Wein, vor dem Fernseher ein Bier (oder zwei, drei) und ein Aspirin für den Kater von Gestern (Alkaselzer wirkt übrigens besser). Am Abend kommen sie spät nach Hause („Ich musste noch das Projekt abschliessen!“), weil die nette Dame im rot belichteten Zimmer auch ihre Zuwendung brauchte und dann haben sie keine Zeit um sich mit ihren Kindern zu Unterhalten.

So sagte einst ein Arbeitskollege zu mir (da war ich noch in der Lehre): „Ich versteh mein Sohn nicht, er schliesst sich immer im Zimmer ein, hört laute Musik, will eine teuere 2Pac-Jacke aus der USA importieren, widerspricht mir dauernd und hat keinen Respekt. Einst wollte er, dass ich mit ihm ein Konzert von einem gewissen Eminem mit ihm besuche, aber so was mache ich doch nicht… Zudem kommt er immer wieder besoffen nach Hause.“ Vielleicht hat der liebe Arbeitskollege einfach vergessen, dass sein Sohn in der Pubertät ist, die Hormone verrückt spielen und ein bisschen Interesse an den Tätigkeiten seines Sohnes nicht schaden würden.

Bevor wir die Jugendlichen durch Gesetzte versuchen in Schach zu halten, sollten wir die Art und Weise, wie die Gesellschaft sich um ihre Kinder und ihre Zukunft kümmert, überdenken. Ich denke, dies ist der bessere Weg, als der Schritt zu einer Alkoholprohibition, welche auch schon Bürgerunruhen verursacht hat.

Ich möchte an dieser Stelle noch kundtun, dass ich Missbrauch von Drogen, insbesondere von Jugendlichen, auf keine Weise unterstützte noch akzeptiere.


Feb 27 2008

Auf Umwegen ins Schwarzwald

Tag: Keine AhnungJohn Bello @ 2:32 pm

Die Reisedauer von Zürich ins Schwarzwald beträgt bei optimalen Bedingungen 1 1/2 Stunden. Bei starkem Verkehr und Strassen voller Aargauer gute 3 Stunden. Als ich mit zwei Kollegen die Reise ins wohlverdiente Wochenende antraten, erreichten wir auch 4 Stunden später unser Domizil nicht. Und nein, wir konsumierten auf der Reise nicht übermässig viele Pub’s oder vergnügten uns in schmuddligen Etablissements. Wir wollten doch nur weit weg vom Stress! Am Grenzübergang zu unseren lieben Nachbarn begann jedoch der Stress erst recht! Über die Gründe unseres erfolglosen Versuches die Grenze ohne Zwischenfälle zu überqueren, kann man nur spekulieren. War es die Uhrzeit (1:30)? Waren es die verdächtig aussehenden Innsassen? War es das Fahrzeug? Oder alles in Kombination? Egal, wir verbrachten 2 Stunden in Gesellschaft zweier frustrierten Grenzwächter und mussten alle Schikanen des Staates ertragen. Unser Auto wurde wie ein Amerikanisches Ghetto- Kid, das in der Bronx zur Schule geht, durchsucht. Was man in so einer Situation tun kann? Das ganze mit Humor nehmen! Leider teilten unsere neu gefundenen Freunde nicht diese Meinung. Als der Mann in Uniform sein Kopf bis zum Hals in den Motorenraum steckte, erlaubten wir uns den Spass ihn zu Fragen ob er uns gleich noch den Öl-Wechsel machen kann. Dieser Scherz half uns auch nicht aus der Patsche. Ganz im Gegenteil! Wir durften von nun an stillschweigend unser Freund bei der Arbeit beobachten. Auch eine Leibesvisitation durften wir geniessen, was uns ganz an den Ort erinnerte, von dem wir flüchten wollten. Schlussendlich erreichten wir stark verspätet doch noch unser Ziel.

Ob wir Opfer von zwei masochistisch veranlagten Grenzwächter wurden oder nur in eine Routine- Kontrolle gerieten, interessierte uns auch nicht mehr als wir die verbotene Ware, die sich haarscharf an der Nase des Gesetztes vorbeischlängelte, konsumierten. Moral siegt eben doch über Gesetz :-)


Feb 22 2008

Design Matters

Tag: VollzeitarbeitsloseAngro Muftuoglu @ 7:16 pm

Eigentlich ist primär egal was man verkauft. Die Frage ist eher das Wie. So kann man Gammelfleisch, durch den Fleischwolf jagen und Würste daraus machen und diese in einer schönen Packung verkaufen. Erst nach der Millionsten verkauften Wurst, wird vielleicht jemand auf den Inhalt aufmerksam. Ein Paradebeispiel ist Apple (bitte, ich möchte an dieser Stelle keinen Krieg entfachen, auch Apple hat seine Vorteile).

Auch das Gegenteil ist der Fall. So kann ein technisch ausgeklügeltes Produkt ohne die richtige Verpackung nicht an den Mann gebracht werden. Bei mir, gerade heute passiert. Wir haben eine Wissenschaftliche Arbeit abgegeben. Der Dozent meint: „Ungenügend, wenn man es mit den anderen Arbeiten vergleicht.“ Was wir zum Schluss des Gespräches mit ihm festgestellt haben, ist dass wir zwar technisch eine super Arbeit abgeliefert haben, nur die Dokumentation ist sehr schlecht. Vergleicht man aber mit den anderen Arbeiten, so ist der einzige Unterschied, dass wir zu wenige Screenshots gemacht haben.

Denn Screenshots sind super, vor allem wenn man sie farbig ausdruckt. Hallo? Naja, irgendwie stimmt es, anderseits bin ich der Meinung das eine Wissenschaftliche Arbeit, nicht das Niveau von einem Comic haben soll. Aber es wäre eigentlich zu beachten gewesen, dass ein Dozent der keine Ahnung von der Materie hat, lieber Screenshot-Sequenzen hat (mit einer Anleitung: Dann klicken Sie auf weiter und dann setzen sie dort einen Hacken) als Erklärungen zu einem komplizierten Code.

Wie auch immer, wir haben die Chance gekriegt, die Arbeit auf zu peppen und werden das Dokument nun mit Screenshots in den Gigabyte-Äther befördern.


Feb 22 2008

Semesterbeginn

Tag: VollzeitarbeitsloseAngro Muftuoglu @ 4:50 pm

Leider sind die Ferien schon wieder vorbei und das neue Semester hält Einzug. Es ist schwierig nach Partyferien den Bio-Rhythmus wieder in “Tag-Arbeiten und Nacht-Schlafen” zu bringen. Für mich war es auf jeden Fall so, dass ich mich wie ein Kind fühlte, dass im kalten Nass ausgesetzt wurde.

Nur war dieses kalte Nass ein riesiger Ozean und kein Land in Sicht. Und währe da irgendwo Land, auch dieses würde immer weiter weg rücken. So besteige ich mein knallrotes Gummiboot, welches mehr als schlecht schwimmt, Löcher mit Pflaster wenig motiviert repariert wurden und es mehr nach einer toten Qualle aussieht. Zudem habe ich überhaupt keine Erfahrung in der Seefahrt und der Navigator ist ertrunken.

Habe ich schon erwähnt, dass ich irgendwie keine Lust auf Schule habe? Denn mein Körper schreit schon jetzt nach einer Auszeit von den kryptischen Aussagen meiner Dozenten. Es ist nicht so, dass die Vorlesungen nicht interessant wären, aber wer mag sich schon morgens um acht Uhr in eine Vorlesung über Kryptographie oder Stochastik quälen? Ja genau, niemand. Und immer mehr drängt sich der Gedanke auf, dass was ich hier lerne, mir vielleicht in meiner Zukunft (also einmal in fünfzig Jahren), von Nutzen sein könnte. Aber bestimmt nicht mehr.

Hätte ich doch Journalismus oder irgendwas mit Physiologie studiert. Dann könnte ich mich wenigstens an den weiblichen Mitstudentinnen ergötzen, wenn mich der Anblick meines Dozent wieder mal ankotzt. Aber nein, ich muss ja was studieren, was nur Männer studieren.


Feb 16 2008

Verschwörung gefällig?

Tag: AlltäglichesAngro Muftuoglu @ 11:43 pm

Es gibt sie überall und schon immer. Verschwörungen beleben den Alltag, die Zukunft und die Geschichte. Sie sind sofort zur Stelle, wenn den Menschen etwas nicht erklären können oder wollen.
Sei es die Geschichte von der entführten Grossmutter (durch Aliens natürlich), was zur pränatalen Schädigung der der Schwester von einem Kumpel dessen Frau gestern einen Frosch überfahren hat. Natürlich hat die NSA/FBI/CIA das Gedächtnis der beteiligten Personen gelöscht. Wie diese Geschichte zu mir kann, ist wohl eine weitere Verschwörung.
Es wird auch immer wieder von der Verschwörung über 9/11 gesprochen. So sollen es keine Flugzeuge gewesen sein, sondern Drohen und in das Pentagon wurde kein Flugzeug geflogen… Nein, es wurde vom CIA gesprengt. Wieso immer die CIA?

Die wichtigste Verschwörung ist aber ca. 2008 Jahre alt. So soll ein zottliger Hippie über das Wasser gelaufen sein und Wasser in Wein verwandelt haben. Zudem kann er Kranke heilen und hat den Babelfisch wohl ein paar Jahre zu früh auf den Markt gebracht. Nebenbei ist er der Sohn Gottes.

Glaubt man der Presse und anderen Medien (die natürlich nichts und nichts als die Wahrheit erzählen), so ist die Welt beinahe am Ersticken an den Verschwörungsnetzen von Freimaurern, Templer, abtrünnigen Haribo-Werbeträgern, CIA, Mond-Landungs-Schauspielern, Aliens, dem Staat und vielen anderen Möchtegerns. However, ich habe mich kurieren lassen. Ich glaube ab jetzt einfach alles. Ich hinterfrage nichts und denke nichts. Blauäugig werde ich nun durch das Leben wandeln. Ich frage nicht mehr, wieso das Gras wächst, wieso die Erderwärmung mich interessieren soll und wieso jeder Staat noch an Ungerechtigkeiten Geld verdienen kann. Ich hinterfrage nichts mehr.

Allerdings… Habe ich mich doch gefragt, wieso sind meine Bierdosen schon wieder leer? Ich habe da so eine Vermutung. Denn weder mein Mitbewohner noch ich (bist du sicher?) haben diese Dosen geleert. So kann es nur sein, dass der Herr Putin einen Biersauger im All installiert hat, der über ein Wurmloch mein Gerstensaft absaugt, um die Abgeordneten zu bestechen, um eine neue Sowjetunionen zu errichten Genau! Und die CIA ist auch mit von der Partie.

Nein. An sowas glaube ich nicht, ich ziehe mich jetzt in meine Alufolien zurück und besprühe mich mit einem Anti-Bakteriellen Spray.


Feb 11 2008

Scheininvalide

Tag: Gelaber in der ÖffentlichkeitAngro Muftuoglu @ 4:03 am

Zum Schein Invalid sein. Wie tief muss man sinken? Man gibt vor, unter einer Behinderung zu leiden (möglichst mit gekauftem Arztzeugnis) und kriegt so vom Staat und dem ehemaligen Arbeitgeber eine monatliche IV-Rente. Ich werd auch ein Scheininvalider => Geld ohne zu leiden, wer will das nicht?

Blöd sind nur diese Sozial-Detektive. Nicht dank zuletzt der hochgeehrten SVP. Wir wissen dank ihnen, der Sozialstaat geht zu Grunde. Total an den Arsch. Und dies nur dank den Ausländer und Scheininvaliden (Anmerkung: Für die SVP ist ein Scheininvalider, wie ein al-Qaida als Schläfer in den USA. => Er ist irgendjemand, irgendwo und es kann jeder sein.).

Nun liebe SVP, wir haben ein Problem. Wir haben wie die USA zu viele Schläfer. Schein-Invaliden-Schläfer. Was passiert wenn?
Ach ja, zum Glück sind diese Sozial Detektive da. Zum Glück verfolgen Sie auf Staatskosten mit einem SLK die Oma im Rollstuhl zur Migros. Zum Glück überwachen Sie die gemeingefährlichen Opas, wenn sie ihr Gebiss wechseln.

Aber auch blinde Hühner finden bekanntlich ein Korn (nun hört mal, ich finde die Idee nicht doof, Sozialhilfeempfänger zu überprüfen. Aber meist ist dies auch mit anderen Methoden herauszufinden , aber weiso nicht betrügen, wenn es einfacher ist, als einem Baby einen Schnuller zu klauen.). Auf jeden Fall schreibt 20min.ch: Der Herr Jürg Leuthold hat betrogen. Der Herr ist bei der SVP. Als Kantonsrat. Jaja, Jürg so geht es nicht. Im Fall!

Lange habe ich überlegt, was ich machen kann, um den Jürg zu unterstützen. Also habe ich einen kleinen Tipp für Jürg. Abwarten! Bis es zur Anklage kommt, wurden die auch die Detektive wegen Sozialmissbrauchs verknackt. Denn bekanntlich betrügen vor allem Ausländer und natürlich auch die Linken. Somit pessimistisch geschätzt ein Drittel der Schweiz. Alle sind böse, und von den ihr es noch nicht wisst, die Sozialdetektive informieren jeden Tag .

Liebe SVP und lieber Jürg, mich beschleicht irgendwie das Gefühl, dass ihr eure Türen in der Nacht, für Durchsuchungskommandos offenhalten sollt. Ach ja, lieber Jürg. Bin in Kuba angekommen. Wann kommst du nach?


Feb 11 2008

Frankreich

Tag: AlltäglichesAngro Muftuoglu @ 2:47 am

Über das ganze Wochenende war ich in Frankreich. Mit der gesamten alten Crew.

Fast gesamt, der einzige Unterschied: Meine Freundin ist dabei, ein guter Kumpel nicht. Es ist ja nicht so, dass ich meine Freundin nicht dabei haben wollte. Es ist auch nicht so, dass ich mein Kumpel in die Wüste geschickt hätte. Nein, ich hätte es einfach super gefunden, wenn er mitgekommen wäre. Er hätte natürlich in unserem Road-Trip-Bus auch einen Platz gefunden. Wir machen diesen Ausflug nun zum fünften Mal. Und dieses Mal, ist das erste, wo er nicht dabei ist. Kein Wunder, dass die Stimmung irgendwie getrübt war.

Aber er war einfach nicht erreichbar. Weder via Telefon (fix und mobil), Email, SMS, Combox, Fax, Brief oder Rauchzeichen. Wir haben alles versucht, auch seine Freundin zu erreichen. Es könnte sein, dass er ausgewandert ist, von tailändischen Bananenzüchter entführt, von Aliens adoptiert, im Klub der “Freunde des Friedhofs der Kuscheltiere” beigetreten oder mit dem hiesigen Mob der Staatsgewalt Stress gekriegt hat. Nun, nach unserem letzten Grenzübergang ist dies auch kein Wunder mehr. => Falls du einen Anwalt brauchst, ruf mich an.

Falls es jemand interessiert. Es war ein schönes Weekend. Sogar sehr schön. Dank meiner Freundin. Aber irgendwas fehlte, irgendwas…


Feb 08 2008

Freitags Gebet oder so

Tag: AlltäglichesRazi @ 7:03 pm

Freitag Abend 19:07 und ich sitze immer noch im Büro. Irgendetwas läuft doch schief in einer Welt in der Mensch den Grossteil seiner Lebenszeit arbeitet. Arbeit bedeutet Stress wage ich mal hier zu behaupten. Und es soll mir keiner wagen zu widersprechen. ;)

Aber bei mir läufts zurzeit sowieso nicht normal.

Beispiel: Meine Eltern ziehen aus (nicht meine Schwester und ich, wie das “normalerweise” wär).

Wort zum Sonntag, ach Quatsch, zum Schluss:

Es ist Freitag und die Nacht ist dunkel also saufed euch die Birne voll und denkt nicht an Montag.


Feb 07 2008

Müde!

Tag: AlltäglichesAngro Muftuoglu @ 8:48 pm

Die Spülmaschine ist voll. Das Lavabo auch. Sauberes Geschirr ist also keins da. Was machen? Einfach zum Döner meines Vertrauens laufen oder den Pizza Kurier rufen? Natürlich könnte ich auch die Küche aufräumen und dann etwas selber kochen.

Das Wohnzimmer steht voll leeren Kartons und PC-Hardware die ich abchecken sollte. Die Pflanzen sterben langsam an Wassermangel und es liegen Bücher, Briefe, Ordner und Bierflaschen in Annäherung an das Chaos auf dem Boden. Was machen? Natürlich könnte ich die Ärmel hochkrempeln und die Kartons in den Keller bringen, die Bücher, Briefe und Ordner im Gestell ordnen. Natürlich könnte ich den Pflanzen etwas Wasser geben und ihnen gut zureden. Natürlich könnte ich die PC-Hardware anschauen und entscheiden was noch brauchbar ist.

Im Schlafzimmer fehlt noch immer das Licht an der Decke und zwei Kisten sind vom Umzug noch immer nicht ausgeräumt. Im Aquarium versucht der letzte Fisch gegen seine Einsamkeit auf dem Rücken zu überdauern. Mein PC ist mit Datenmüll zugepflastert und schreit nach einer Kur. Was machen? Das Licht montieren, die Kisten ausräumen, das Aquarium retten und so etwas für den Tierschutz tun? Den PC formatieren und neu installieren?

Nein, heute werde ich gar nichts machen. Denn wie jeden Tag, folgt ein nächster darauf. Und heute bin ich einfach zu Müde.


Feb 04 2008

Der Nagel

Tag: Keine AhnungAngro Muftuoglu @ 3:51 am

Weil ein Nagel fehlte, ging ein Hufeisen verloren.

Weil ein Hufeisen fehlte, ging ein Pferd verloren.

Weil ein Pferd fehlte, ging ein Ritter verloren.

Weil ein Ritter fehlte, ging die Schlacht verloren.

Und nur weil ein Nagel fehlte, ging ein Königreich verloren.

Soviel meinerseits zur Chaostheorie. Schaut doch mal Donnie Darko (relativ strange, relativ gut => naja).

Gerne glaube ich daran, dass ein Flügelschlag eines Kolibris, ein Tornado in den Schweizer Alpen verursachen kann. Gerne glaube ich daran. Nur nicht, dass es mich erwischt.