Starre den Himmel an,
zähle die Sterne,
schau solange ich kann,
erwarte die Ferne.
Besuche die Welt der Fremden,
und lebe auf meine Weise,
werde euch ab und zu eine Nachricht senden,
wenn auch nur ganz Leise.
Doch der Start der Rakete habe ich verpasst,
was dem Leben auch keinen Abbruch tat,
so hat mich Glück und Freude erfasst,
und bleibe des Luzifers Saat.
Ich bin der Autor deines Lebens,
bin der Schreiber deines Strebens.
Der Regisseur deiner Handlung,
der Gestalter deiner Verwandlung.
Bereite die Sicherheit deines Weges,
bin Zubereiter deiner Seele Segens.
Verwandle Zukunft zum jetzt,
weshalb hast du ich nie geschätzt.
Bald wird dein Unruhe dich erwecken,
und du willst dann mich entdecken.
Doch finden wird du mich nicht hier oder dort,
ich bin so flüchtig wie der Glaube und das Wort.
Ich bin der Schritt der Uhr beim Warten,
bin der Schatten all deiner Unarten.
Bin der Gott der Aller kleinen Dinge,
erwarte nicht, dass ich dir Grosses bringe.
So marschiere ich durch deine Träume,
und pflanze deine dunkelsten Bäume.
Bringe aber am folgende morgen das Licht,
doch du solltest wissen, mich gibt es nicht.
Wisse wer du bist und du erkennst mich als dich selbst.
Ich bin mir sicher, dass ich nichts weiss.
Und dies tue ich, auch nur auf gut Geheiss.
Bin mir sicher, dass ich es nicht wissen will,
nein ich bin lieber mucksmäuschenstill.
Habe niemals erfahren warum und wieso,
den jeder erklärt mir nichts geradeso.
Möchte wissen der Welten Dinge,
warum mir alles nicht gelinge.
Doch gerne bin ich dumm wie ein Stück Brot,
hol mir wohl noch den Gehirntod.
Doch besser als alles zu wissen,
liebe Welt, darauf geschissen.
Naja, ist nichts hochstehendes, musste aber trotzdem gesagt werden.
Weiter als die Unendlichkeit,
ist die Strecke vom Anfang zum Ende.
Sie endet mit der Ewigkeit,
und erfährt eine totale Wende.
Raum und Zeit sei zu erforschen,
zerreissen wird die Unbändigkeit.
das Chaos wird dann herrschen,
verzerren unser Besändigkeit.
Was werden wir bloss erfahren,
wenn wir es endlich bemerken.
Dann wird es uns gehen wie den Barbaren,
unsere Dummheit wird sich verstärken.
Zu erkennen das wir so klein sind,
macht uns kleiner als wir empfinden.
Unser Glaube machte uns Blind,
wir werden im Stolz erblinden.
Da ich mich immer wieder über meine hilflosen Versuche aufrege, ein Gedicht zu schreiben habe ich mich ein wenig umgeschaut was es so an Gedichtregeln gibt. So gibt es antike Versformen wie den Hexameter und Pentameter und die neueren klassischen Versformen den Alexandriner und den Elfsilber. Es muss angemerkt werden, dass ein Vers nur eine Zeile eines Gedichtes ist. Nix kapiert? Ich ehrlich gesagt auch nicht. So gibt es auch verschiedene Gedichtformen wie Sonett, Distichon, Akrostichon und freie Formen. Ehrlich gesagt, helfen mir diese kryptischen Ausdrücke auch nicht weiter.. Somit habe ich auch erfahren, dass es drei Formen der Poesie gibt: Epos, Lyrik und Drama (jetzt frei nach Goethe). Somit sind meine Gedichte wohl in der Lyrik beheimatet. Was ganz wichtig ist, ist natürlich die Metrik. Ich mag mich noch schwach an die Schule erinnern, wo man uns ein predigte, dass die Silbenbetonung die Rhythmik ausmacht. So gibt es den viel gerühmten Jambus, den Trochäus, den Daktylus, den Anapäst und andere mir völlig unbekannten Metriken (Amphibrachys, Kretikus, Spondeus, vierfüssiger Trochäus, vierfüssiger Jambus). Dann kann man noch die Länge der Versfüsse klassifizieren, aber hier hat mein Verstand ausgesetzt. Wenn ihr jetzt interessiert seid, schaut doch bei folgenden Links vorbei.
http://www.vera-hewener.de/html/body_die_poesie.html
http://www.freund-lbo.de/p05/Verslehre2.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Verslehre
Vielleicht werde ich mich eines Tages eingehender damit beschäftigen, aber bis dann belästige ich euch weiter mit meinen banalen und dilettantischen Gedichten. Jawohl
Sie kommt und sie geht,
sie ist der Schatten der Welt,
die Flamme die in dem Wind weht,
es gibt Keinen, der sie nicht auf erhellt.
Die Schritte der Zeit sind ihr Tod,
aber der Moment bleibt immer unvergessen,
wenn man fühlt das barmherzige Rot,
dennoch hat sie den Menschen Geist besessen.
Sie ist wie eine Wolke so frei,
fängt man sie ein braucht es stetiger Wind,
damit sie nicht bleibe einerlei,
und sei immer so wie ein junges Kind.
Sie ist nicht messbar wie das Lot,
nicht greifbar für einen Barden,
aber für den einen die Not,
für den anderen das Glück auf Erden.
Sie ist der höchste aller Kogel,
das allumfassende weltliche Getriebe,
mächtiger als jeder Donnervogel,
es ist… ja… es ist die ehrliche Liebe.
Zeit ist der Sand zwischen unseren Händen,
er fällt in die Leere der Vergangenheit,
er verliert sich in vielen leeren Bänden,
er verfliegt im Winde der Freiheit.
Zeit ist das Schmiermittel des Lebens,
es lässt die Räder sich drehen,
es ist der Fluss des Überlebens,
es schmiert der Gang vom Ergehen.
Zeit ist das Mass ohne Zoll,
es misst jedoch nur zergangenes,
ist doch für alle bedeutungsvoll,
und wir glauben es ist was Aufgezogenes.
Zeit ist die Zukunft und Gegenwart,
doch nur die Vergangenheit wird ihr gerecht,
denn bei dieser wird nichts ausgespart,
und niemand versteht ihr Drahtgeflecht.
Der Welten-Strom begleiten Sie,
die Engel applaudieren ihrerer Regie.
Die Siegel sind schon lange gebrochen,
und nun kommen Sie daher gekrochen.
Der Erste reitet auf Weisser Seligkeit,
trägt Sieg, Reinheit und Gerechtigkeit
Der Zweite leuchtet in roter Glut,
fliessen wird der Menschen Blut.
Der Dritte ist schwarz wie die Nacht,
dieser hat den Letzen nur Hunger gebracht.
Der Vierte ist fahl und blass wie unsere Not,
bringt die Furcht, Krankheit, und den Tod.
Komm, komm, komm, komm, ihr wurdet gerufen,
der Krieg zwischen Gut und Böse hat euch berufen.
Ich weiss, nicht gerade hochstehend, dennoch ein Versuch wert…
Wenn du dich selbst nicht mehr kennst,
wer dann soll dich kennen?
Wenn du deine Entscheidungen selbst nicht mehr triffst,
wer dann soll diese für dich treffen?
Wenn du selbst nicht mehr weisst was du willst,
wer dann soll wissen was du willst?
Wenn du dich im Spiegel selbst nicht mehr siehst,
wer dann soll dir in die Augen blicken können?
Wenn du selbst die Bedeutung deiner Worte nicht mehr kennst,
wer soll dich dann verstehen?
Wenn du selbst deine Stimme nicht mehr erkennst,
wer dann soll dir zuhören?
Wenn du selbst nicht mehr weisst wer du bist,
wer kann dir helfen dich wieder zu finden?
Ich kann nicht mehr ohne
Ich kann nur mit.
Ich glaub nicht an euch.
Ich kann auch ohne.
Ich mich nicht erkenn.
Ich alles weiss, und nichts sagen will